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26.10.2021, 00:00:00

Online-Veranstaltung zu neuen Energieformen voller Erfolg

Um die Klimaschutzziele zu erreichen, ist die Dekarbonisierung des Wärmesektors ein zentraler Eckpfeiler. Mit der Umstellung auf Heizanlagen, die nicht auf Kohle, Gas oder Erdöl angewiesen sind, tragen nicht nur Bürger und Bürgerinnen zur Erreichung dieser Ziele bei - gefragt sind vor allem auch Städte und Gemeinden, Bauträger sowie Stadtwerke und Energieversorger.

Eine Möglichkeit besteht im Einsatz von Niedertemperaturnetzen, die zahlreiche Vorteile für BetreiberInnen und NutzerInnen bieten. Im Rahmen einer vom Land Steiermark (Österreich) organisierten Veranstaltungsreihe wurden diese positiven Aspekte beleuchtet und konkrete Anwendungen diskutiert.

Teil 2 fand am 21. Oktober statt und diente zur Präsentation einiger erfolgreicher Pilotprojekte, die mit Wärmepumpensystemen arbeiten, nämlich mit der Wärmeerzeugung mittels Erdwärmepumpe, Luftwärmepumpe und anderen Energiequellen in Kombination.

Präsentiert wurde eine Wohnhausanlage in Hart bei Graz, in der sechs Doppelhäuser und acht Einfamilienhäuser über zwei zentrale Wärmepumpen versorgt werden, ein Wohn- und Gewerbekonzept in Wien, das mit einer Mischung aus Erdwärme, lokaler Abwärmenutzung, Luftwärmetauscher sowie vier Photovoltaik-Anlagen arbeitet und die Sanierung einer kompletten Wohnsiedlung in Salzburg. Auch dort wird mit verschiedenen Wärmequellen gearbeitet und 99 Mietwohnungen werden künftig über alternative Wärmequellen versorgt.

Die Veranstaltung des Landes Steiermark zeigte einmal mehr, dass eine Umstellung auf alternative Energiegewinnung machbar ist - auch für große Projekte. Alle Details zur Veranstaltung finden Interessierte unter: www.waermepumpe-austria.at.




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